weitere Überlegungen
In unseren bisherigen Berechnungen sind wir nur von den entstehenden Kosten durch kranke Personen ausgegangen. Doch gibt es bei einer Krankenkasse auch andere Kostenfaktoren, die mit in die Beitragsberechnung mit einfließen müssen. So wurden die Kosten für die Verwaltung der Krankenkasse, deren Werbung und Publikation, sowie Kosten für Grundstücke und Immobilien vernachlässigt. Wenn man diese Kosten einfach als "Fixkosten" mit in die Berechnung einbezieht wird klar, dass der errechnete Beitrag steigen muss. Er stellte nämlich bis jetzt nur die Verteilung der anfallenden Kosten dar. Aber auch die Annahme der "Fixkosten" stellt ein Problem dar. Da in der heutigen Gesellschaft das Geld Jahr für Jahr weniger Wert wird (Inflation) und somit auch die Gehälter angehoben werden, muss zwangsläufig auch der Beitrag teilweise geändert werden. Durch die Verzinsung von überschüssigen Beiträgen (in den folgenden Seiten näher beschrieben) wird es ermöglicht, diesem Phänomen entgegen zu wirken und die Beiträge zu senken.
Um jedoch die weiteren Kosten durch die Inflation mit einzuberechnen, müssten wir die Berechnung weiter verfeinern und noch genauer auf die Art der Beitragszahlung eingehen...... darauf haben wir zu Gunsten eines Ergebnisses aus zeitlichen Gründen verzichtet.