Schriftzug: Fachbereich Mathematik 
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Bachelorstudiengang Mathematik (B.Sc.)


Formulare


Aktuelle Formulare für Anträge und Bescheinigungen finden Sie auf den Seiten des Studienbüros Mathematik. Zur Formularsammlung


Studienstruktur


Der Bachelorstudiengang Mathematik besteht aus zwei Studienphasen, die sich wiederum in mehrere Teilbereiche untergliedern.

In der ersten Studienphase werden vor allem in Pflichtmodulen die Grundlagen für das weitere Studium gelegt. Insbesondere müssen Sie die Module Lineare Algebra und Analytische Geometrie, Analysis, Höhere Analysis, Numerische Mathematik und Mathematische Stochastik absolvieren. Generell setzen sich alle diese Module zusammen aus einer Vorlesung, in der der mathematische Stoff von einer Hochschullehrerin oder einem Hochschullehrer vorgestellt wird, und einer dazu gehörenden Übung, in der Sie die Methoden einüben und so Ihr Verständnis des behandelten Stoffes vertiefen.

Bitte beachten Sie, dass vorbehaltlich der Zustimmung des Fakultätsrates der Fakultät Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften das Modul

Numerische Mathematik

beginnend mit dem Wintersemester 2010/2011 als einsemestriges Modul mit 9 ECTS Punkten angeboten wird und regelhaft im dritten Fachsemester zu belegen ist.

Des weiteren lernen Sie in einem mathematischen Proseminar, mathematische Sachverhalte (die in der Regel an den Stoff der Pflichtmodule anschließen) zu strukturieren und in einem Vortrag einer Gruppe von Mitstudierenden zu präsentieren.

Ergänzt wird dieser mathematischer Teil durch so genannte ABK-Module, in denen allgemeine berufsqualifizierenden Kompetenzen vermittelt werden. In der ersten Studienphase müssen Sie in dem Bereich das Modul Programmiermethoden und ein Softwarepraktikum belegen.

Die erste Studienphase sollte weitestgehend nach 3 Semestern beendet worden sein.


In der zweiten Studienphase können Sie Vertiefungsmodule aus einem reichhaltigen Katalog von Wahlpflichtmodulen auswählen, die von den Schwerpunkten Algebra und Zahlentheorie, Analysis und Differentialgeometrie, Differentialgleichungen und Dynamische Systeme, Geometrie und Diskrete Mathematik, Mathematische Statistik und Stochastische Prozesse sowie Optimierung und Approximation angeboten werden. Diese Module bestehen in der Regel.aus einer Vorlesung von 4 Stunden pro Woche und einer zweistündigen Übung. Zusätzlich ist ein Seminar zu absolvieren, in dem die Studierenden zum einen die bereits im Proseminar verwendeten Vortragstechniken vertiefen und erweitern, zum anderen aber auch lernen, sich selbständig in ein begrenztes Problemfeld einzuarbeiten.

Im ABK-Bereich müssen Sie in der zweiten Studienphase wahlweise ein Berufspraktikum absolvieren, eine Übungsgruppe leiten oder eine Aufgabe im Rahmen eines Projekts bearbeiten. Die Teilnahme lassen Sie sich bitte mit dem vorgesehenen Formular durch die Lehrenden bescheinigen. Zur Formularsammlung

Neben den erwähnten mathematischen und ABK-Modulen müssen Sie im Laufe des Studiums Module aus einem Fach belegen, in dem mathematische Methoden angewendet werden. Mögliche solche Ergänzungsfächer sind insbesondere Informatik, Physik, Betriebswirtschaftslehre, Philosophie, und Volkswirtschaftslehre, die an der Universität Hamburg angeboten werden, sowie Technik der TU Hamburg-Harburg. Studierende, die beabsichtigen, sich nach dem Bachelorstudium in einen der interdisziplinären Masterstudiengänge Mathematische Physik, Technomathematik oder Wirtschaftsmathematik einzuschreiben, sollten das Ergänzungsfach dementsprechend wählen.

Zusätzlich sieht der Bachelorstudiengang auch noch einen freien Wahlbereich vor. Dieser kann insbesondere dazu genutzt werden, die Kenntnisse in einem Bereich der Mathematik oder im Ergänzungsfach zu vertiefen oder Grundlagen eines weiteren Ergänzungsfachs kennen zu lernen. So kann es beispielsweise sinnvoll sein, weitere physikalische Module zu belegen, wenn ein Masterstudium in Mathematischer Physik angestrebt wird, oder zusätzlich zu dem Ergänzungsfach Technik auch noch Informatik-Module zu absolvieren, wenn ein Masterstudium in Technomathematik ins Auge gefasst wird. Generell ist es aber auch möglich, Module aus einem weiteren Fach zu wählen, das nicht als Ergänzungsfach vorgesehen ist, falls dadurch das Bachelorstudium sinnvoll ergänzt wird.

Regelhaft im 6. Fachsemester wird das Studium mit der Bachelorarbeit beendet, mit der Sie nachweisen, dass Sie sich selbständig mit einer klar umrissenen Problemstellung auseinander setzen können. Die Bachelorarbeit wird oft in inhaltlichem Zusammenhang mit dem mathematischen Seminar stehen. Zur Bearbeitung des Themas stehen Ihnen 3 Monate zur Verfügung.


Studienplan

Die unten aufgeführten Module sind zur Zeit regelhaft im Bachelorstudiengang Mathematik zu absolvieren. Die Zuordnung zu den Fachsemestern gibt für die mathematischen Module die empfohlene Reihenfolge wieder, da diese inhaltlich aufeinander aufbauen. Bei den Ergänzungsfachmodulen und den Wahlmodulen hängt die Zuordnung dagegen vom gewählten Fach bzw. Bereich ab.

Bei jedem Modul ist der geschätzte Arbeitsaufwand in so genannten Leistungspunkten (LP) angegeben; ein Leistungspunkt entspricht dabei einem Arbeitsaufwand von 30 Zeitstunden. Eine eindeutige Zuordnung zu der Anzahl von Semesterwochenstunden (also der Stundenzahl an Lehrveranstaltungen pro Semesterwoche) kann nicht gegeben werden. Bei Modulen, die sich aus Vorlesung und zugehörigen Übungen zusammen setzen, gilt jedoch die Faustregel, dass eine Semesterwochenstunde 1,5 LP entsprechen. Ein einsemestriges Modul mit 4 Stunden Vorlesung und 2 Stunden Übungen pro Woche wird daher mit 9 LP angesetzt.

Pro Semester sollen die Studierenden etwa 30 LP absolvieren. Insgesamt umfasst das Bachelorstudium 180 LP.

Den Studienplan der Vertiefungsphase müssen Sie bis zum Ende des 4. Semesters genehmigen lassen; Informationen dazu entnehmen Sie bitte den FSB.

1. Semester (WiSe) LP
Lineare Algebra und Analytische Geometrie, Teil I (Pflichtmodul) 9
Analysis, Teil I (Pflichtmodul) 9
Programmiermethoden (ABK-Pflichtmodul) 5
Ergänzungsfachmodule 7

2. Semester (SoSe)
Lineare Algebra und Analytische Geometrie, Teil II (Pflichtmodul) 9
Analysis, Teil II (Pflichtmodul) 9
Numerische Mathematik, Teil I (Pflichtmodul) 4
Ergänzungsfachmodule 3
Wahlmodule 5

3. Semester (WiSe)
Numerische Mathematik, Teil II (Pflichtmodul) 5
Höhere Analysis (Pflichtmodul) 9
Mathematische Stochastik (Pflichtmodul) 9
Softwarepraktikum (ABK-Pflichtmodul) 4
Wahlmodule 3

4. Semester (SoSe)
Proseminar (Pflichtmodul) 4
Vertiefungsmodule (Wahlpflichtmodule) 9
Vertiefungsmodule (Wahlpflichtmodule) 9
Wahlmodule 8

5. Semester (WiSe)
Vertiefungsmodule (Wahlpflichtmodule) 9
Seminar (Pflichtmodul) 6
Wahlmodule 5
Betriebspraktikum/Projekt/Tutorium (ABK-Wahlpflichtmodul) 5
Ergänzungsfachmodule 5

6. Semester (SoSe)
Vertiefungsmodule (Wahlpflichtmodule) 9
Ergänzungsfachmodule 9
Bachelorarbeit 12

Die Vertiefungsmodule im Gesamtumfang von 36 LP können aus dem nachfolgenden Katalog von Wahlpflichtmodulen gewählt werden, die in der Regel jährlich angeboten werden: Algebra, Topologie, Diskrete Mathematik, Geometrie, Differentialgeometrie, Funktionentheorie, Funktionalanalysis, Gewöhnliche Differentialgleichungen und Dynamische Systeme, Einführung in die Mathematische Modellierung, Approximation, Optimierung, Maßtheoretische Konzepte der Stochastik, Mathematische Statistik, Stochastische Prozesse, Lebensversicherungsmathematik. Darüber hinaus wird dieses reichhaltige Angebot durch weitere Vertiefungsmodule ergänzt, die in unregelmäßigen Abständen angeboten werden.

Weitere Informationen etwa zu den Inhalten, den Voraussetzungen für die (erfolgreiche) Teilnahme und dem Umfang finden Sie zu allen Modulen in Teil II der Fachspezifischen Bestimmung des B.Sc.-Studiengangs Mathematik.


 

Prüfungen


Um ein Modul zu absolvieren müssen Sie in der Regel eine schriftliche oder mündliche Abschlussprüfung bestehen. (Ausnahmen sind zum Beispiel Seminare, bei denen die Prüfungsleistung meistens aus einem Vortrag sowie eventuell einer schriftlichen Ausarbeitung besteht.) Es ist dabei zu beachten, dass man bei einem Pflichtmodul i.d.R. maximal vier Mal an der Prüfung teilnehmen kann, da Pflichtmodule innerhalb gewisser fristen zu absolvieren sind; ist eine Prüfung zu einem Pflichtmodul endgültig nicht bestanden, so muss das Bachelorstudium Mathematik beendet werden.

Es ist daher wichtig, dass Sie von Anfang an kontinuierlich in den Veranstaltungen mitarbeiten. Um den Stoff der mathematischen Vorlesungen wirklich zu verstehen, ist es insbesondere unerlässlich, dass Sie sich in den Übungen aktiv mit den mathematischen Denkweisen und Methoden auseinander setzen.


Prüfungsordnungen


Die formalen Regelungen zu jedem Bachelorstudiengang sind festgehalten in einer Rahmenprüfungsordnung, die wichtige Grundsätze einheitlich für die ganze MIN-Fakultät festlegt (bitte beachten Sie die am Ende der pdf-Datei aufgelisteten Änderungen), und in den so genannten Fachspezifischen Bestimmungen, die in ihrem ersten Teil die Studienstruktur beschreiben und allgemeine Regelungen der Rahmenprüfungsordnung im Detail ausführen und in Teil II die Module des Studiengangs beschreiben. Die Rahmenprüfungsordnung sowie die Fachspezifischen Bestimmungen sind auf den Seiten des Studienbüros Mathematik veröffentlicht. Zu den Ordnungen

Falls Sie noch Fragen zur Studienorganisation haben, so wenden Sie sich bitte an den zuständigen Studienfachberater. Für die Anerkennung von Prüfungsleistungen ist dagegen der Vorsitzende des Prüfungsausschusses (oder dessen Stellvertreter) zuständig.


 
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