Regula Differentiarum 1

Inhalt

Der Calculus der finiten Differenzen steht seit Newton und Leibniz gleichberechtigt neben der Differentialrechnung. In der Numerik reicht der Siegeszug der finiten Differenzen von der Interpolation über Quadraturregeln bis hin zur numerischen Lösung nichtlinearer partieller Differentialgleichungen. Die Vorlesung führt in alle Aspekte des diskreten Calculus ein, der aus den Standardcurricula an unseren Universitäten aus unerfindlichen Gründen verschwunden ist. Numerische Methoden, die auf finiten Differenzen basieren, werden vorgestellt und analysiert. Die Lösung von Differenzengleichungen wird durch Beispiele aus den Anwendungen motiviert.

Ziel

Vermittlung eines praxisrelevanten, vielseitig einsetzbaren Kalküls. Vorbereitung auf eine weiterführende Veranstaltung "Regula Differentiarum 2: Mehrdimensionale ENO-Verfahren" im nächsten Semester. Vorbereitung von Diplom- oder Examensarbeiten, die von Anwendungen aus den Ingenieurwissenschaften bis zu theoretischen Untersuchungen von Differenzengleichungen reichen.

Vorkenntnisse

Grundausbildung (2 Semester) in Mathematik. Spaß an der Mathematik und ihren Anwendungen. Leistungswsille und Bereitschaft zur Mitarbeit.

Literatur