Seminar über Kryptologie
Dr. Hubert Kiechle
In einem Seminar wird erwartet, dass Sie aktiv mitarbeiten, also
insbesondere anwesend sind.
Darüberhinaus erbringen Sie zwei Leistungen:
Die Ausarbeitung
... beinhaltet eine schriftliche Darstellung des Themas. Sie beginnt
mit einer Einleitung, sie besitzt einen Hauptteil, der
gegliedert ist wie ein mathematischer Text. Insbesondere sind
Definitionen, Sätze und Beweise ausformuliert und hervorgehoben.
Sie enthält Literaturangaben, die üblicherweise am Schluss
zusammengefasst werden.
Sie ist in ganzen Sätzen abgefasst.
Ein Hand-Out ist keine Ausarbeitung, kann aber als Grundlage dienen.
Als Satzsystem für Texte mit viel Mathematik empfiehlt sich
LaTeX.
Die Ausarbeitung muss spätestens zwei Wochen vor dem Vortrag
vorliegen.
Ich sehe auch gerne Entwürfe durch, wenn sie rechtzeitig eingereicht
werden.
Entwürfe oder fertige Ausarbeitungen habe ich bis spätestens Anfang
der folgenden Woche gelesen.
Bitte kommen Sie dann unaufgefordert zu mir, um über Ihre Arbeit zu
sprechen.
Der Vortrag
... ist der Schwerpunkt des Seminars. Sie sollen lernen ein
umfangreiches Gebiet mündlich zu präsentieren.
Sie werden im Allgemeinen nicht alles, was in der Ausarbeitung steht,
darstellen können. Hier ist eine geeignete Auswahl zu treffen.
Es ist keineswegs
verlangt, dass Sie 90 min lang reden. Alle Methoden der Vermittlung
sind erlaubt (Präsenzaufgaben, Experimente, Gruppenarbeit, usw.). Auch
im Einsatz von Medien sind Ihnen keine Beschränkungen auferlegt,
außer, dass er zielführend und angemessen sein muss.
Bei Unklarheiten sprechen Sie bitte mit mir.
Der sehr ausführliche Text zum Thema
Wie halte ich einen Seminarvortrag? enthält eine Menge guter
Anregungen.
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